Region Gantrisch: Studie zeigt Wege für Alltags- und Freizeitverkehr

Das Gantrischgebiet steht beim Alltags- und Freizeitverkehr vor wachsenden Herausforderungen. Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM legt deshalb gemeinsam mit dem Entwicklungsraum Thun und dem Kanton Freiburg eine umfassende Korridorstudie zur Verkehrsentwicklung in den Kerngemeinden des Naturparks Gantrisch bis 2040 vor. Die insgesamt 29 Massnahmen beinhalten etwa ein Konzept zur Parkplatzbewirtschaftung, Ansätze zur Besucherlenkung, Anpassungen im Liniennetz des öffentlichen Verkehrs oder die Optimierung von Veloverbindungen. Bis zum 15. August 2026 läuft die öffentliche Mitwirkung zu den Studienergebnissen.

Das Gantrischgebiet ist ein wichtiger Lebens- und Arbeitsraum in der Region Bern-Mittelland und zugleich ein bedeutendes Naherholungs- und Tourismusziel. Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Verkehrsplanung: Im Alltagsverkehr besteht Verbesserungspotenzial bei der ÖV-Erschliessung. Im Bereich Freizeitverkehr ist bis 2040 eine deutliche Zunahme zu erwarten, wodurch sich die heutigen Probleme – insbesondere bei der Parkierung an Spitzentagen sowie der Lärmbelastung im Gebiet Gurnigel – weiter verschärfen.

Konkrete Schwachstellen beheben
Die Studie zeigt, dass pauschale Lösungen zu kurz greifen und nicht zielführend sind. Entscheidend sind vielmehr einzelne Puzzlesteine, mit denen sich konkrete Schwachstellen beheben oder reduzieren lassen. Im Fokus stehen folgende Handlungsansätze:

  • Reduktion der Belastungen durch den Freizeitverkehr: Geplant sind lärmmindernde Massnahmen (vor allem am Gurnigel), die Weiterentwicklung der heutigen Parkplatzbewirtschaftung sowie eine Besucherlenkung an stark frequentierten Tagen. Verbesserte Angebote und kommunikative Massnahmen sollen zudem den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr fördern.
  • Stärkung des ÖV für den Alltag: Ein neu konzipiertes Liniennetz mit besser abgestimmten Umsteigebeziehungen in Riggisberg soll deutlich kürzere Reisezeiten Richtung Gürbetal, Bern und Thun ermöglichen und die Ortskerne stärker miteinander vernetzen. Diese Anpassungen haben aber auch Nachteile: In einzelnen dünn besiedelten Gebieten würde die heutige ÖV-Erschliessung wegfallen. Hier könnten On-Demand-Angebote die Aufhebung von ÖV-Haltestellen kompensieren und einen minimalen ÖV-Grundservice sicherstellen. Die Abwägung der Vor- und Nachteile dieser Neukonzeption erfolgt im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung.
  • Förderung der Velonutzung im Alltags- und Freizeitverkehr: Der Veloverkehr kann ebenfalls einen kleinen Beitrag zur Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs leisten. Dazu sind bereits geplante Massnahmen konsequent umzusetzen: beispielsweise die Schliessung von Netzlücken, eine verbesserte Signalisation sowie die Schaffung von Veloabstellplätzen an wichtigen Bahnhöfen. Optimieren lässt sich zudem die Velomitnahme im ÖV.

Öffentliche Mitwirkung
Die öffentliche Mitwirkung zur Korridorstudie Gantrisch dauert vom 12. Mai bis zum 15. August 2026. Gemeinden, Ämter, Fachorganisationen und die Öffentlichkeit sind eingeladen, sich zu den Inhalten der Studie zu äussern. Die Mitwirkungsunterlagen sind auf der Website der RKBM abrufbar: bernmittelland.ch

Kontakt und weitere Auskünfte zum Perimeter im Kanton Bern:
Thomas Iten, Präsident Kommission Verkehr RKBM, Telefon 031 930 14 14

Kontakt und weitere Auskünfte zum Perimeter im Kanton Freiburg:
Guido Balmer, Kommunikationsbeauftragter Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt, guido.balmer@fr.ch, Telefon 026 305 36 07

Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM
Holzikofenweg 22, Postfach, 3001 Bern
verkehr@bernmittelland.ch

 

 

 

Öffentliche Mitwirkung Teilrevision Regionaler Richtplan Abbau, Deponie und Transport (ADT)

Gerne laden wir Sie zum öffentlichen Mitwirkungsverfahren betreffend die Teilrevision des Regionalen Richtplanes Abbau, Deponie und Transport (ADT) ERT ein. Die Mitwirkung startet am 13. August und dauert bis zum 15. Oktober 2025.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter https://entwicklungsraum-thun.ch/landschaft-siedlung-verkehr/oeffentliche-mitwirkung-teilrevision-regionaler-richtplan-abbau-deponie-und-transport-adt/ 

 

Medienmitteilung Verkehrsstudie Thun Innenstadt – rechte Seeseite

Tunnelvarianten bleiben im Spiel – ERT plant zweispurig

Der Entwicklungsraum Thun (ERT) verfolgt zur Lösung der Verkehrsprobleme in der Thuner Innenstadt und am rechten Seeufer eine zweigleisige Strategie. Im Fokus stehen die kostengünstigere Gesamtverkehrsvariante sowie die beiden Tunneloptionen, der Hübelitunnel und die Aarequerung Süd.

Zur Medienmitteilung

Hier gelangen Sie zu den Dokumenten

 

2. ERT-Anlass 65+ „Engagiert nach der Pension“ 22.10.2024

22. Oktober 2024, 14:00 bis 17:30 Uhr
im Solina in Spiez (Stockhornstrasse 12, 3700 Spiez)

Im Rahmen der Kommission Altersplanung wird auch 2024 wieder ein Anlass für die Öffentlichkeit organisiert. Dieses Jahr zum Thema Arbeiten nach der Pension.

Dazu konnten wir Ludwig Hasler als Redner gewinnen. Er ist Philosoph und Physiker und hat 2019 das Buch „Für ein Alter, das noch was vorhat“ veröffentlicht, indem er an das Mitwirken an der Zukunft appelliert.
Seine Reden sind sehr lebhaft und kurzweilig und werden seinem Motto „Fackeln anzünden“ auf eine liebevolle Weise gerecht, da er anregt, über Fragen der Zeit, über die Schweiz und über den Menschen darin nachzudenken.

Im Anschluss wird Nicolas Grundisch ein Fachreferat über die Themen AHV und BVG nach der Pensionierung halten. Hier können Sie alle wichtigen Fakten über die Berufliche Vorsorge nach der Pensionierung und über die Auswirkungen auf die AHV abholen, wenn Sie sich Gedanken darüber machen, ob Sie nach der Pensionierung noch weiterarbeiten möchten.

Nicolas Grundisch ist ein unabhängiger Pensionsberater aus Thun und nimmt sich gerne Ihren persönlichen Fragen an.

An der Podiumsdiskussion werden neben Ludwig Hasler und Nicolas Grundisch verschiedene Organisationen vertreten sein.

Innovage durch Ernst Lebsanft:
Innovage bringt Erfahrung und gute Ideen zugunsten von gemeinnützigen Organisationen zusammen. Erfahrene Führungs- und Fachleute unterstützen und beraten unentgeltlich gemeinnützige Organisationen und deren Anliegen.

Rent a Rentner:
Rent a Rentner ist die grösste Schweizer Online-Plattform, auf der man Rentnerinnen und Rentner für verschiedenste Aufgaben mieten kann. Die Palette reicht von auf Haustiere aufpassen während den Ferien über Gärtnerarbeiten bis zum beraten und Ausfüllen von Steuererklärungen.

Seniors@work:
Seniors@work will das immense Potenzial der älteren Generation der Wirtschaft zugänglich machen und fördert so den Austausch zwischen den Generationen und bietet Lösungen für den Fachkräftemangel. Ihre Vision ist eine Welt, wo das Alter keine Rolle spielt.

Bereits während der Podiumsdiskussion haben Sie die Möglichkeit, Fragen an die teilnehmenden Personen zu stellen. Weiter können Sie am anschliessenden Apéro Kontakte knüpfen und Ihre offenen Fragen klären.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!

Anmelden bis 17. Oktober 2024 via E-Mail: info@erthun.ch oder via Telefon: 033 225 61 61

Zum Flyer

Öffentliche Mitwirkung RGSK TOW 2025 / AP 5. Generation

Gerne laden wir Sie zum öffentlichen Mitwirkungsverfahren betreffend Regionales Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) Thun-Oberland West (TOW) 2025 und Agglomerationsprogramm V+S (Verkehr + Siedlung) Thun 5. Generation (AP5) ein. Die Mitwirkung startet am 11. Januar und dauert bis zum 8. März 2024.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter Öffentliche Mitwirkung RGSK TOW 2025 / AP 5. Generation

 

Regionaler Richtplan Windenergie: Publikation

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern hat den von der Delegiertenversammlung des Entwicklungsraum Thun am 14. Dezember 2021 beschlossenen regionalen Richtplan Windenergie in Anwendung von Art. 61 BauG genehmigt, wobei von Amtes wegen Anpassungen vorgenommen wurden (siehe Verfügung und Genehmigungsunterlagen mit Änderungen von Amtes wegen). Betroffene Gemeinden können gegen den Genehmigungsbeschluss bei der kantonalen Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, Münstergasse 2, 3011 Bern innert 30 Tagen nach Publikation im Amtsanzeiger Beschwerde führen (Art. 61a Abs. 2 Bst. c BauG).

Weitere Informationen zum regionalen Richtplan Windenergie finden Sie hier

Veranstaltung für pflegende und betreuende Angehörige im ERT 27.10.2022

Am 27. Oktober 2022 findet die Veranstaltung für pflegende und betreuende Angehörige im ERT statt. Im Berner Landboten ist am 7.9.2022 ein Artikel zum Anlass erschienen:

„«Qualität bedeutet, etwas ordentlich zu erledigen, auch wenn niemand zuschaut», so eines der vielen berühmten Zitate Henry Fords. Das Zitat ist bezeichnend für die wertvolle Freiwilligenarbeit, die zahlreiche betreuende Angehörige leisten. Tag für Tag erbringen sie eine beachtliche Leistung, sie selbst bleiben jedoch oftmals unsichtbar und werden von unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen. Der Verein Entwicklungsraum Thun (ERT) will dies nun mit einem entsprechenden Vernetzungs-Anlass ändern. 

…“

Copyright: Miriam Schwarz – Berner Landbote

 

Zum vollständigen Artikel vom 7.9.2022

Flyer zum Anlass