Stopp Quagga!

Die Quagga-Muschel aus dem Schwarzmeer-Gebiet breitet sich invasiv in hiesigen Seen und Flüssen aus. Die Muscheln können zu beträchtlichen Schäden an Wasserinfrastrukturen und Ökosystemen führen. Im Kanton Bern wurde Quagga bisher im Bielersee und in der unterliegenden Aare nachgewiesen. Im Brienzer- und Thunersee kommt die Muschel bislang nicht vor.

Die Muscheln und deren Larven können sich an Schiffsrümpfen, im Bilgenwasser und in Kühlwasserschläuchen der Motoren festsetzen. Sport- und Fischerboote, die zwischen Gewässern wechseln, können die Muscheln als «blinde Passagiere» weiterverbreiten. Das Gewässer- und Bodenschutzlabor sowie das Fischereiinspektorat des Kantons Bern machen mit beiliegendem Merkblatt auf diese Gefahr aufmerksam und ruft dazu auf, nur mit sauberen und trockenen Booten in einen anderen See einzuwassern.

 

Zum Merkblatt

 

Genehmigung RGSK TOW 2021

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern hat das vom Entwicklungsraum Thun am 22. Juni 2021, von der Planungsregion Kandertal am 31. Mai 2021 und von der Berg- und Planungsregion Obersimmental-Saanenland am 26. Mai 2021 beschlossene RGSK TOW 2021 in Anwendung von Art. 61 Baugesetz am 23. Dezember 2021 genehmigt.

Die Unterlagen sind im Internet unter entwicklungsraum-thun.ch und www.kasisa.ch oder nach Terminvereinbarung bei den Geschäftsstellen der Regionen einsehbar.

Betroffene Gemeinden können gegen den Genehmigungsbeschluss bei der kantonalen Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, Münstergasse 2, 3011 Bern innert 30 Tagen nach Publikation Beschwerde führen (Art. 61a Abs. 2 Bst. c BauG).

 

Ausschreibung Prix Montagne 2022

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe verleihen erneut den Prix Montagne. Ausgezeichnet werden wirtschaftliche Aktivitäten verschiedenster Trägerschaften wie Unternehmen, Genossenschaften, Kooperationen, Vereine etc. aus dem Berggebiet. Auch Teilbereiche oder einzelne Produkte eines Unternehmens bzw. einer wirtschaftlichen Aktivität können eingereicht werden.  

Bis zum 30. April können sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Branchen für den mit 40’000 Franken dotierten Preis bewerben. Ausführliche Informationen zur Preisausschreibung finden Sie auf prixmontagne.ch.

 

 

Ausgangspunkte der Erholung

Der Entwicklungsraum Thun überarbeitet momentan die Liste der in verschiedenen regionalen Instrumenten enthaltenen «Ausgangspunkte der Erholung». Die Gemeinden haben dazu ein Schreiben und einen Fragebogen erhalten. Leere Fragebogenvorlagen finden Sie hier. Sie können die bestehenden Ausgangspunkte der Erholung im Regiogis anschauen, wenn Sie bei «Geokatalog» im Ordner «Regional», den Unterordner «Landschaftsrichtplan» bei «Entwicklungsraum Thun» auswählen. Die Ausgangspunkte der Erholung befinden sich im Thema «Freizeit, Erholung, Tourismus». Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle.

Ausschreibung Publikumspreis Prix Montagne 2020: Nominierung Gantrisch Goldkorn

Das Projekt Gantrisch Goldkorn der Dittligmühle in Längenbühl wurde für den Publikumspreis Prix Montagne 2020 nominiert. Den Preis im Wert von 20’000 Franken stiftet die Schweizerische Mobiliar Genossenschaft.

Im Naturpark Gantrisch wird seit Mitte des 18. Jahrhunderts Getreide angebaut. Genauso lange gibt es die Dittligmühle in Längenbühl. Heute schafft es nur noch das hochwertigste Korn der Region in ihre Mahlwerke. Lesen Sie unter folgendem Link die Beschreibung des Projekts Gantrisch Goldkorn:

Zur Beschreibung des Projekts Gantrisch Goldkorn

 

Mit folgendem Link gelangen Sie zu den nominierten Projekten. Bis am 19. November 2020 können Sie das Projekt Gantrisch Goldkorn noch mit Ihrer Stimme unterstützen:

Zur Abstimmung und zu den nominierten Projekten

 

Wir freuen uns für die Dittligmühle und wünschen viel Erfolg!

 

Ökologische Vernetzung im ERT – Medienbeiträge

Der ERT organisiert die im Rahmen der Direktzahlungsverordnung obligatorischen Vernetzungsberatungen für Landwirtschaftsbetriebe, welche an einem Vernetzungsprojekt beteiligt sind. Die Beratungen werden durch ausgewiesene BeraterInnen durchgeführt. Sie zeigen auf, welche Vorgaben der Kanton macht, wie LandwirtInnen ihre ökologischen Ausgleichsflächen am besten unterhalten können und welche weiteren Massnahmen noch möglich wären, um die Biodiversität weiter zu fördern. Als Gegenleistung für ihre wichtigen Leistungen für Natur und Landschaft erhalten Landwirtschaftsbetriebe Direktzahlungen. Im Juni wurde auf dem Hof von Landwirt und Grossrat Jürg Iseli in Zwieselberg eine solche Vernetzungsberatung durchgeführt und durch Medienvertreter begleitet. Folgende Beiträge sind daraufhin publiziert worden:

 

Jungfrau Zeitung 22. Juni 2019 „Der Bauer und die Artenvielfalt“: Zum Artikel

 

Berner Landbote 26. Juni 2019 „Mit Blüemlibeiträgen gegen das Artensterben“: Zum Artikel

 

Radio BeO 20. Juni 2019: Zum Beitrag