Altersplanung für den Entwicklungsraum Thun

Der Entwicklungsraum Thun hat sich auf Anfrage der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) des Kantons Bern für die Erarbeitung einer regionalen Altersplanung entschieden. Dies war Voraussetzung dafür, dass die GSI mit den Regionen einen Rahmenvertrag für die Umsetzung von Projekten abschliesst. Die Stossrichtung des vorliegenden Berichtes ist eine integrierte Altersplanung.

Die regionale Altersplanung hält den Bedarf nach stationärer, teilstationärer und ambulanter Versorgung in den Gemeinden des Entwicklungsraums Thun, gegliedert nach vier Teilregionen, fest. Planungsgegenstand sind Pflegeheimbetten, Entlastungsbetten, Tagesstätten, Wohnen mit Dienstleistungen und die Hilfe und Pflege zu Hause. Sie zeigt Szenarien für die Umsetzung des Bedarfs und die Entwicklung der benötigten Angebote nach den vier Teilregionen auf. Das heisst, die Zielrichtung ist die bedarfsgerechte Weiterentwicklung, Erweiterung und Vernetzung der bestehenden Angebote und die Koordination der bestehenden Akteure. Die regionale Altersplanung regelt ausserdem die Rolle von Gemeinden und Region in der Planung, Koordination, Vernetzung und Umsetzung der Altersversorgung sowie bezüglich der Finanzierung und der strukturellen Verankerung dieser Aufgaben in Gemeinden und Region. Sie ist somit Steuerungsgrundlage für die Ausrichtung des Handelns von Politik, Behörden und weiteren Akteuren.

Im Sinne einer rollenden Planung nimmt sich die Kommission Altersplanung jährlich einer bestimmten Thematik aus dem Bericht zur Altersplanung Entwicklungsraum Thun an. So auch nachfolgendes Beispiel «Generationenwohnen».

Generationenwohnen

Die Kommission Altersplanung hat auf Basis des Berichts Altersplanung unter anderem das Thema „Generationenwohnen“ in ihr Arbeitsprogramm aufgenommen. Die Kommission Altersplanung erachtet die Aufgabe des ERT darin, Informationen und Grundlagen zur Verfügung zu stellen und verschiedene Akteure untereinander zu vernetzen. Die Kommission hat daher wertvolle Informationen gesammelt und stellt diese den Gemeinden im nachfolgenden Dokument zur Verfügung. Sie ist als Hilfestellung für Gemeinden mit Best Practices für Generationenwohnen zu verstehen.