Regionaler Richtplan Windenergie

Die Regionalkonferenzen bzw. Planungsregionen werden im kantonalen Richtplan (Massnahmenblatt C_21) beauftragt, in ihrer regionalen Richtplanung aufzuzeigen, wo Windpärke erstellt werden können. Im Rahmen der Richtplananpassungen 2012 und 2016 hat der Regierungsrat verschiedene Anpassungen vorgenommen, um für die Windenergie bessere Voraussetzungen zu schaffen. So wurden die für die Nutzung der Windenergie besonders geeigneten und durch die Regionen bzw. die Regionalkonferenzen zu beplanenden Räume konkret bezeichnet (kantonale Windenergieprüfräume) und die für die Planung zu berücksichtigenden Grundsätze und Standortanforderungen überarbeitet.

Die Regionen sind verpflichtet, im Rahmen der regionalen Richtplanung die räumliche Abstimmung innerhalb der kantonalen Windenergieprüfräume vorzunehmen. Ziel der regionalen Planung ist die Ausweisung regionaler Windenergiegebiete im Entwicklungsraum Thun (ERT) auf Stufe Richtplan (Positivplanung). Der ERT schafft mit dem Regionalen Richtplan Windenergie die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche, die Bevölkerung und die Umwelt schonende sowie auf die Bedürfnisse der Gemeinden abgestimmte Nutzung der Windenergie.

Mit der Fokussierung auf grundsätzlich geeignete regionale Windenergiegebiete wird die Planungssicherheit für interessierte Windparkbetreiber und Gemeinden erhöht. Die Entscheidung, ob in diesen Gebieten Windpärke errichtet werden, obliegt den Gemeinden. Sie konkretisieren im Rahmen ihrer Nutzungsplanung die regionalen Windenergiegebiete mit möglichen Anlagestandorten.